Ein 21-jähriger BMW X-Drive-Fahrer verunfallte bei einem illegalen Rennen auf der L637, eine 29-jährige Unbeteiligte blieb unverletzt.
Verbotenes Kraftfahrzeugrennen in Salzkotten

Salzkotten (ost)
Nach den ersten Untersuchungen fand am Mittwoch, den 7. Oktober, gegen 16.30 Uhr ein unerlaubtes Autorennen zwischen einem 21-jährigen BMW X-Drive-Fahrer und einem 20-jährigen 5er BMW-Fahrer auf der L637 in Salzkotten statt, bei dem der 21-jährige Mann verunglückte und sich leicht verletzte. Eine unbeteiligte 29-jährige Ford Focus-Fahrerin, die dem 21-jährigen Fahrer entgegenkam, blieb glücklicherweise unverletzt.
Der 21-jährige fuhr auf der L637 in Richtung Salzkotten, kommend vom Flughafen. In einer Linkskurve kam er laut den ersten Ermittlungen von der Fahrbahn ab, durchquerte den Grünstreifen und überschlug sich mit seinem Fahrzeug, bis es auf dem Dach liegenblieb. Eine 29-jährige Frau in ihrem Ford Focus kam ihm entgegen und wurde durch umherfliegende Fahrzeugteile beschädigt, blieb aber unverletzt.
Der 21-jährige Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Vor Ort gab es Hinweise auf ein illegales Autorennen. Zeugenaussagen zufolge soll ein weiterer BMW-Fahrer kurz vor dem Unfall dicht auf das Auto des 21-jährigen Mannes aufgefahren sein, beide Fahrzeuge waren überhöht schnell unterwegs. Auch den zweiten Fahrer konnte die Polizei am Unfallort finden.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft haben die Beamten beide Autos und die Handys der Fahrer sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsunfallaufnahme-Team aus Paderborn laufen noch.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








