Ein maskierter Täter versuchte, eine Tankstelle zu überfallen. Ein mutiger Zeuge vertrieb die Täter, die flüchteten. Polizei bittet um Hinweise.
Verbrechen in Ahlen

Warendorf (ost)
Am Sonntag (16.08.2026) um 21.08 Uhr ereignete sich in Ahlen an der Hammer Straße ein versuchter Raubüberfall auf eine Tankstelle. Ein vermummter Täter betrat den Verkaufsraum der Tankstelle, während ein weiterer Täter draußen vor dem Eingang wartete. Er verlangte von der 21-jährigen Angestellten das Geld herauszugeben und bedrohte sie dabei mit einem Messer. Ein 22-jähriger Ahlener, der sich in der Tankstelle befand, griff nach einem Wischmopp und schrie den Unbekannten an. Daraufhin verließ der Täter die Tankstelle ohne Beute und flüchtete mit der zweiten Person in ein benachbartes Wohngebiet. Trotz sofortiger Fahndung konnten die Täter nicht gefasst werden.
Die Täter werden wie folgt beschrieben: männlich, etwa 16 bis 19 Jahre alt, schlank, trugen ein graues T-Shirt und schwarze Jogginghose. Einer trug außerdem eine schwarze Sturmhaube. Der zweite Täter trug einen schwarzen Kapuzenpullover und eine graue Hose. Haben Sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge zur Tatzeit beobachtet? Können Sie Informationen über die Täter geben? Hinweise nimmt die Polizei in Ahlen unter der Telefonnummer 02382/965-0 oder per E-Mail: poststelle.warendorf@polizei.nrw.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete, zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Mordfällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








