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Verbrechen in Lüdenscheid

Ein 39-Jähriger wurde wegen Brandstiftung festgenommen. Zwei Männer sprühten Graffiti an einer Mauer. Ein 62-Jähriger kaperte einen Lieferwagen. Die Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Lüdenscheid (ost)

Nach einem Feuer an einer Waldhütte wurde ein 39-Jähriger festgenommen. Der Obdachlose wurde gestern um 10.30 Uhr von Zeugen in der Gegend von Mengelsiepen gesehen. Es wird behauptet, dass er versucht hat, eine Holzhütte in Brand zu setzen. Die Polizeibeamten, die schnell hinzueilten, stoppten den Mann während der Tat und nahmen ihn fest. Dabei leistete er den Einsatzkräften Widerstand. Sie begannen, die Flammen mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Die Feuerwehr kam dazu und löschte den Rest. Der Mann wird nun wegen Brandstiftung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte untersucht.

Um 16.45 Uhr vertrieb ein Passant zwei Männer, die an einer Mauer in der Richthofenstraße Graffiti sprühten. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 18-20 Jahren. Einer trug einen weißen Kapuzenpullover. Der andere hatte helles Haar und einen hellgrauen Pullover an. Die Polizei Lüdenscheid bittet nun Zeugen unter 0235190990 um Hinweise.

Ein 62-Jähriger hat gestern Nachmittag einen Lieferwagen an der Südstraße gestohlen. Ein Zeuge hatte seinen Lieferwagen kurz an der Südstraße abgestellt, um etwas auszuladen. Der 62-jährige Lüdenscheider setzte sich offenbar in den Renault Master und fuhr davon, wobei sich der Schlüssel im Fahrzeug befand. Die Polizei fand den Wagen in der Humboldtstraße, der Fahrer reagierte zunächst nicht auf das Anhaltesignal und musste schließlich an der Bräuckenstraße aufgrund des Verkehrs anhalten, dort konnte die Polizei die Fahrt beenden. Die Beamten brachten den offensichtlich verwirrten Mann zurück in eine Pflegeeinrichtung. Aufgrund der Fahrweise und des unbefugten Gebrauchs des Fahrzeugs wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der eigentliche Fahrer des Wagens erhielt sein Fahrzeug vor Ort zurück. (lubo)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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