Zwei Pkw-Fahrer wurden unter Einfluss von Drogen angehalten, einer positiv getestet auf Kokain, Amphetamin und MDMA.
Verdacht auf Betäubungsmittel am Steuer in Burscheid und Rösrath

Burscheid / Rösrath (ost)
Beamte des Polizeireviers Burscheid führten gestern, am Montag (16.03.), gegen 15:15 Uhr eine routinemäßige Verkehrskontrolle bei dem Fahrer eines Citroen-Fahrzeugs durch. Der 34-jährige Fahrer aus Remscheid fuhr auf der Kaltenherbergstraße in Richtung Dünweg und wurde auf dem nahegelegenen Park & Ride Parkplatz gestoppt und überprüft.
Während der Kontrolle konnte der Remscheider weder eine Warnweste, noch ein Warndreieck oder einen Verbandskasten vorzeigen. Zudem gab es Hinweise darauf, dass der 34-Jährige sein Auto unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln lenkte. Ein freiwilliger Drogentest bestätigte den Verdacht und zeigte positiv auf Kokain, Amphetamin und MDMA an.
Um eine Blutprobe zu entnehmen, wurde der Remscheider in eine nahegelegene Arztpraxis gebracht. Das Führen von Fahrzeugen wurde ihm vorerst untersagt.
In der Nacht zum Dienstag (17.03.) wurde der Fahrer eines Daimler Chrysler-Fahrzeugs ebenfalls im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf der Kölner Straße in Rösrath gestoppt und überprüft. Beim Überreichen der Dokumente zitterte der 53-jährige Fahrer aus Rösrath stark und musste sich sowohl beim Aussteigen als auch während der Kontrolle am Fahrzeug festhalten. Ein freiwilliger Drogentest mittels Urinprobe war für den Rösrather nicht möglich.
Aufgrund des Verdachts, dass der 53-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln fuhr, wurde er kurz darauf zur nahegelegenen Polizeiwache gebracht. Nach einer Blutentnahme durfte er die Wache wieder verlassen. Auch ihm wurde vorerst das Führen von Fahrzeugen im Straßenverkehr untersagt.
Im Falle eines positiven Testergebnisses erwartet beide Fahrer ein Bußgeldverfahren sowie ein einmonatiges Fahrverbot. (ch)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








