Verkehrsunfall mit drei Verletzten durch mögliche Teilnahme an verbotenem Rennen auf Autobahn 42 bei Gelsenkirchen.
Verdacht auf illegales Autorennen auf A 42 Richtung Duisburg

Münster (ost)
Am Mittwochabend (09.09., 21:00 Uhr) ereignete sich auf der Autobahn 42 in Richtung Duisburg bei Gelsenkirchen ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen leichte Verletzungen erlitten. Die 18-jährige Fahrerin des Unfallwagens wird verdächtigt, an einem illegalen Autorennen mit einem Renault teilgenommen zu haben. Ein dunkler Kleinwagen war laut ersten Informationen ebenfalls am möglichen illegalen Rennen beteiligt.
Nachdem beide Fahrzeuge auf dem Standstreifen der A 42 überholt hatten, kollidierte der Renault mit einem Opel, der auf dem rechten Fahrstreifen von einem 69-jährigen Fahrer und seiner 53-jährigen Beifahrerin gefahren wurde. Der dunkle Kleinwagen flüchtete in der Zwischenzeit vom Unfallort.
Ein 21-jähriger Fahrer, der auf dem rechten Fahrstreifen folgte, konnte dem Unfall nicht mehr ausweichen und berührte mit seinem BMW das Auto der Unfallverursacherin. Auch der Skoda eines 24-jährigen Fahrers wurde durch herumfliegende Trümmerteile beschädigt.
Die Rettungskräfte brachten die beiden Insassen des Opels mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus und versorgten die ebenfalls leicht verletzte 18-Jährige vor Ort.
Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Münster sicherte die Spuren am Unfallort. Die Polizei beschlagnahmte den Renault und den Opel für weitere Ermittlungen.
Die A 42 war für die Dauer der Unfallaufnahme von Gelsenkirchen-Bismarck bis etwa 03:40 Uhr gesperrt.
Zeugen und der flüchtige Fahrer des dunklen Kleinwagens werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0251 275 0 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt kamen 450 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








