Ein 20-jähriger Autofahrer aus Hagen kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Der Verdacht besteht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.
Verdacht der Drogenfahrt: Hagener stößt mit Baum zusammen

Hagen-Lennetal (ost)
Am Donnerstagmorgen (01.10.) kollidierte ein Autofahrer aus Hagen auf der Sauerlandstraße in Richtung Halden mit einem Baum. Während der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der 20-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, als er gegen 09.10 Uhr in einer Linkskurve mit seinem Toyota von der Straße abkam. Der Mann erklärte der Polizei, dass er sich nicht erklären könne, wie es zu dem Unfall kam. Er fühlte sich, als ob er Aquaplaning erlebt habe und sei dann weggerutscht. Anschließend geriet der 20-Jährige auf den Grünstreifen, überquerte ihn diagonal und prallte dann gegen einen Baum. Bei der Kollision drehte sich der Toyota um die eigene Achse. Der Baum wurde durch die Wucht aus dem Boden gerissen und fiel auf den Fahrrad- und Fußgängerweg. Der Fahrer gab an, dass er vor mehr als 24 Stunden Cannabis konsumiert hatte. Ein Vortest war positiv, daher begleitete er die Beamten zur Blutentnahme. Sein Führerschein wurde eingezogen und ihm wurde das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen untersagt. Er muss sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Sein stark beschädigtes Auto wurde abgeschleppt. (arn)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879. Dabei waren 2023 51099 männliche Verdächtige und 6780 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, da die höchste Anzahl von 73917 Fällen in einer anderen Region verzeichnet wurde.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen (0,59%) vertreten. Die Mehrheit der Unfälle (87,36%) sind übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








