Rund 100 Einsatzkräfte führen Durchsuchungseinsatz in der Kolpingstraße durch. Ermittlungen dauern an.
Verdacht des Drogenhandels in Bonn-Endenich

Bonn (ost)
Nach Tipps und umfassenden Untersuchungen haben Beamte des Kriminalkommissariats 25 der Bonner Polizei bereits am Montag, den 10.08.2026 Razzien in Bonn-Endenich durchgeführt. Unterstützung erhielten die Ermittler von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei sowie von Diensthundeführern.
Im Zuge des Ermittlungsverfahrens wurden gleichzeitig fünf Gebäude in der Kolpingstraße durchsucht. Außerdem überprüften die Beamten in der Nähe mehrerer Orte Personen und durchsuchten verschiedene Fahrzeuge.
Der Hintergrund der Ermittlungen ist der Verdacht auf Drogenhandel mit Cannabis und Kokain in nicht unerheblicher Menge von mehreren Verdächtigen. Darüber hinaus wurde ein Haftbefehl gegen einen weiteren Verdächtigen wegen des Verdachts auf Drogenabgabe an Minderjährige vollstreckt.
An den Zugriffs- und Durchsuchungsmaßnahmen waren etwa 100 Einsatzkräfte beteiligt. Bei den Durchsuchungen konnten verschiedene Beweismittel sichergestellt werden, darunter nicht unerhebliche Mengen Cannabis und Kokain, verschiedene Mobiltelefone sowie eine vierstellige Summe Bargeld.
Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 25 dauern weiterhin an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg im Jahr 2023 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 – liegt Nordrhein-Westfalen knapp dahinter.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








