Ein 42-Jähriger in Untersuchungshaft, Opfer außer Lebensgefahr. Ermittlungen zum genauen Tatablauf dauern an.
Verdacht eines Tötungsdeliktes in Bonn-Buschdorf

Bonn (ost)
Am Sonntagabend (19.04.2026) begannen die Ermittlungen der Bonner Polizei und Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes in Bonn-Buschdorf (siehe Pressemeldung vom 19.04.2026: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/6258328).
Der 54-Jährige, der schwer verletzt wurde, befindet sich mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr.
Auf Antrag der Bonner Staatsanwaltschaft ordnete ein Haftrichter am Montagnachmittag (20.04.2026) die Untersuchungshaft für den 42-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags an. Er wird verdächtigt, seinen 54-jährigen Bekannten während einer körperlichen Auseinandersetzung, die ersten Ermittlungen zufolge durch einen privaten Streit ausgelöst wurde, schwer verletzt zu haben. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf der Tat dauern noch an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 518, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, davon waren 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








