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Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens in Bonn-Oberkassel

Polizei zieht Führerschein eines 35-jährigen Motorradfahrers ein nach extremen Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Bundesstraße 42

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Am Dienstagabend (23.06.2026) hat eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiwache Ramersdorf den Führerschein eines Motorradfahrers sichergestellt, der zuvor durch extreme Geschwindigkeitsüberschreitungen aufgefallen war.

Etwa um 20:30 Uhr haben die Polizeibeamten den Motorradfahrer entdeckt, der mit sehr hoher Geschwindigkeit die Auffahrt “Grüner Weg” auf die Bundesstraße 42 in Richtung Bonn genommen hat. Die Polizisten sind dem Fahrzeug gefolgt, das auch über die durchgezogene Linie gefahren ist, aber aufgrund der extremen Beschleunigung des Motorrades bereits nach kurzer Zeit aus den Augen verloren haben. Trotz des erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h konnte der Sichtkontakt erst auf der Zufahrt zur Autobahn 562 wiederhergestellt werden. Auch hier hat der Mann beschleunigt und das dortige Tempolimit erneut deutlich überschritten.

Kurz vor der Ausfahrt “Rheinaue” haben die Beamten das Motorrad überholt und auf der Petra-Kelly-Allee eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft haben die Einsatzkräfte vor Ort den Führerschein des uneinsichtigen 35-Jährigen eingezogen. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt. Er erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Um solchen rücksichtslosen Fahrmanövern effektiv strafrechtlich entgegenwirken zu können, sind seit mehreren Jahren auch sogenannte “Alleinrennen” strafbar, bei denen Fahrer grob gegen Verkehrsvorschriften verstoßen, um die Grenzen ihres Fahrzeugs mit maximaler Geschwindigkeit auszuloten. Die weiteren Ermittlungen hat das Verkehrskommissariat 4 der Kölner Polizei übernommen.

Quelle: Presseportal

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