Polizei findet Kokain und Bargeld in Wohnung, zwei Männer in Untersuchungshaft. Zwei Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen und warten auf Strafverfahren.
Verdächtige Beobachtungen in Krefeld

Krefeld (ost)
Am Dienstag (14. Juli 2026) haben zivile Polizeibeamte fast 600 Verkaufseinheiten Kokain und einen hohen dreistelligen Bargeldbetrag in einer Wohnung auf der Gladbacher Straße in Krefeld entdeckt, nachdem sie verdächtige Beobachtungen gemacht hatten. Zwei Verdächtige wurden vorläufig festgenommen.
Der 21-Jährige und der 18-Jährige, beide ohne festen Wohnsitz in Deutschland, wurden am Mittwoch (15. Juli 2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Krefeld vorgeführt. Der Richter ordnete noch am selben Tag die Untersuchungshaft an. Beiden Männern droht nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf illegalen Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Die weiteren Ermittlungen hat die EG Herkules der Kriminalpolizei Krefeld übernommen.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023 zurück. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








