Mutmaßlicher Drogenhändler stürzt über Brüstung bei Flucht vor Polizei. Schwere Verletzungen, Drogen und Bargeld sichergestellt.
Verdächtige Person in Bonn-Castell flüchtet vor Polizei

Bonn (ost)
Beamte der Polizei Bonn trafen am Montagmittag (07.09.2026) in der Wachsbleiche in Bonn-Castell auf eine verdächtige Person. Gemäß mehreren Hinweisen soll ein Mann in diesem Bereich mit einem Fahrrad unterwegs sein und Drogen verkaufen.
Ein Streifenwagen der GABI-Wache sah gegen 12:50 Uhr einen Verdächtigen auf einem Fahrrad, der der Personenbeschreibung entsprach. Nachdem die Einsatzkräfte ihn angesprochen hatten, warf der Verdächtige sein Fahrrad weg und flüchtete zu Fuß. Dabei stürzte der Mann über eine Brüstung an der Beethovenhalle mehrere Meter in die Tiefe. Ein Polizist, der ihm folgte, war unmittelbar hinter ihm.
Der Verdächtige, dessen Identität noch nicht bekannt ist, verletzte sich schwer durch den Sturz und wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. In seiner Jacke wurden nach ersten Feststellungen erhebliche Mengen Heroin und Kokain sowie Haschisch und eine große Menge Bargeld gefunden.
Aus Neutralitätsgründen übernimmt die Kölner Polizei die laufenden Ermittlungen zu dem Vorfall.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 2022 49610 Männer und 6757 Frauen, während es 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








