Ein 26-jähriger Marokkaner wurde am Kölner Hauptbahnhof festgenommen, nachdem er eine Rolex-Uhr im Wert von 20.300 Euro gestohlen hatte.
Verdächtiger nach Raub von Rolex-Uhr in Köln gefasst

Köln (ost)
Ein Straftäter wurde gestern (16. September) von Beamten der Bundespolizei festgenommen, als sie auf eine hilflose Person stießen, die später als Tatverdächtiger eines schweren Raubes identifiziert wurde.
Um 08:00 Uhr trafen die Einsatzkräfte im E-Passage des Kölner Hauptbahnhofs auf einen 26-jährigen Marokkaner, der sich zunächst nicht identifizieren konnte. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten verschiedene Betäubungsmittel und ein Tierabwehrspray in seiner rechten Hosentasche.
Bei einer weiteren Durchsuchung des 26-Jährigen fanden die Beamten eine Damenarmbanduhr der Marke Rolex, die in seinem T-Shirt versteckt war. Der Mann konnte keine Angaben zur Herkunft machen.
Nach Rücksprache mit der Polizei NRW und der Staatsanwaltschaft wurde die Uhr von einem örtlichen Juwelier überprüft, der die Echtheit bestätigte und die rechtmäßige Eigentümerin identifizieren konnte, die die Uhr für 20.300 Euro gekauft hatte.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 26-Jährige kürzlich aus dem Gefängnis entlassen worden war, wo er eine Freiheitsstrafe von knapp drei Jahren und drei Monaten wegen Diebstahls verbüßt hatte. Der Marokkaner hatte keinen festen Wohnsitz oder gültigen Aufenthaltsstatus.
Die Eigentümerin der Uhr gab an, dass sie am Vortag (15. September) gegen 21:30 Uhr aus einer Straßenbahn in Köln-Kalk ausgestiegen war und auf dem Nachhauseweg das Gefühl hatte, verfolgt zu werden. Plötzlich wurde sie von hinten angegriffen und ihr die Uhr unter Gewaltanwendung geraubt.
Die Bundespolizisten sicherten die Uhr und das Tierabwehrspray als Beweismittel, beschlagnahmten die Betäubungsmittel und nahmen den Wohnungslosen fest. Anschließend übergaben sie ihn dem Polizeigewahrsam der Landespolizei zur weiteren Bearbeitung.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 12625 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Statistiken über Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zeigen einen Anstieg der Fälle von 2022 bis 2023. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 56367 auf 57879. Davon waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








