Ein Mann unter Drogeneinfluss im geparkten Auto entdeckt, gefälschte Kennzeichen sichergestellt.
Verdächtiger Pkw und gefälschte Kennzeichen in Neheim

Arnsberg (ost)
Während eines Polizeieinsatzes am Asternwinkel in Arnsberg wurde am Dienstag ein Mann in einem geparkten Auto angetroffen, der offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.
Personen hatten die Polizei informiert, da sich jemand auf dem Fahrersitz eines Fahrzeugs befand und kaum auf Ansprache reagierte. Die Beamten trafen vor Ort auf einen 43-jährigen Arnsberger, der auf dem zurückgelehnten Fahrersitz des am Straßenrand geparkten Opel Corsa schlief. Der Mann reagierte erst nach mehrmaliger Ansprache und schien stark beeinträchtigt zu sein.
Bei den Überprüfungen stellten die Polizisten fest, dass die angebrachten Kennzeichen bereits außer Betrieb gesetzt worden waren. Es gab auch Hinweise darauf, dass die angebrachten Zulassungs- und Prüfplaketten möglicherweise gefälscht waren. Darüber hinaus waren die Kennzeichen nicht für das kontrollierte Fahrzeug ausgegeben worden.
Die Kennzeichen wurden beschlagnahmt. Die Ermittlungen konzentrieren sich unter anderem auf den Verdacht der Urkundenfälschung sowie Verstöße gegen zulassungs- und steuerrechtliche Vorschriften.
Bei der Durchsuchung des 43-Jährigen fanden die Beamten außerdem ein Behältnis mit einer weißen pulverförmigen Substanz. Daraufhin wurde eine separate Strafanzeige wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstellt.
Es konnte bisher nicht nachgewiesen werden, ob der Mann das Fahrzeug zuvor gefahren hat. Ein freiwilliger Atemalkoholtest verlief negativ.
Das Kriminalkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenmissbrauch registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367, während sie 2023 auf 57.879 stieg. Von den Verdächtigen waren 49.610 Männer und 6.757 Frauen im Jahr 2022, während es 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Drogenfällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








