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Verfolgung in Roxel endet mit Unfall

Ein 18-jähriger Mann ohne Fahrerlaubnis wurde leicht verletzt, nachdem er versucht hatte, einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Die Polizei sucht Hinweise zu einem flüchtigen Beifahrer und einem Jogger.

Foto: Depositphotos

Münster (ost)

Am Montagnachmittag stoppte ein Polizist auf einem Motorrad einen 18-jährigen Mann aus Münster nach einem Unfall, als er versuchte, sich einer Verkehrskontrolle mit seinem Auto zu entziehen.

Der Polizist wollte eine allgemeine Verkehrskontrolle an der Havixbecker Straße durchführen und gab dem Fahrer Anhaltezeichen. Der Fahrer beschleunigte sein Auto und bog auf die Straße „Im Rüschenfeld“ ab. Der Polizist verfolgte den Kleinwagen. Beim Abbiegen auf die Straße „Brookweg“ verlangsamte das Auto kurzzeitig und ein unbekannter Beifahrer flüchtete sofort aus dem Fahrzeug. Der Flüchtige ist laut dem Polizisten etwa 20 bis 25 Jahre alt, schlank und trug zur Unfallzeit eine rote Sportshorts und ein weißes T-Shirt. Dann beschleunigte der 18-Jährige erneut und ein Jogger musste ihm auf dem Brookweg ausweichen.

Der Pkw kam von der Fahrbahn ab und landete im Graben. Der Motorradfahrer konnte den 18-Jährigen schließlich am Fahrzeug stellen.

Der 18-jährige türkische Staatsbürger wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Er besitzt keine gültige Fahrerlaubnis und nutzte das Fahrzeug ohne Erlaubnis eines Angehörigen. Ihn erwartet nun ein umfassendes Strafverfahren.

Personen, die Hinweise zum flüchtigen Beifahrer oder dem Jogger geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0251)-275-0 bei der Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle darstellt. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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