Ein 22-jähriger Mann flüchtete vor der Polizei in Stolberg, ohne Führerschein und mit unzugelassenem Auto. Ermittlungen eingeleitet, umfangreiches Strafverfahren erwartet.
Verfolgungsfahrt endet: Fahrer ohne Führerschein und mit falschen Kennzeichen

Stolberg (ost)
Am Dienstagmorgen (28.07.2026) floh ein 22-jähriger Mann aus Düren während einer Verkehrskontrolle mit seinem Fahrzeug vor der Polizei. Die Einsatzkräfte der Polizei Aachen konnten den Mann schließlich nach einer Verfolgungsjagd durch Stolberg stoppen und überprüfen. Der Dürener hatte keinen Führerschein und sein Auto war nicht registriert.
Nach aktuellen Informationen versuchten die Einsatzkräfte der Polizei Aachen gegen 10:45 Uhr, ein Auto zu kontrollieren, das die Europastraße in Richtung Eisenbahnstraße befuhr. Der 21-Jährige ignorierte die Anhaltezeichen der Polizei, beschleunigte sein Fahrzeug und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit über die Eschweilerstraße. An der Straße Steinfurt bog er ab und dann in die Straße Leimberg. Bei der Birkengangstraße kam es zu einer Kontrolle, der er jedoch erneut entkam. Der Dürener drehte sein Auto um und kollidierte dabei mit einem unbeteiligten Lastwagen. Trotz des Zusammenstoßes setzte er seine Flucht fort. Die Verfolgung endete auf der Stolberger Straße und es gelang den Einsatzkräften, ihn und seine 23-jährige Beifahrerin zu kontrollieren.
Es stellte sich heraus, dass der 22-jährige Dürener keine gültige Fahrerlaubnis besaß und falsche Kennzeichen am Auto angebracht waren. Außerdem war das Fahrzeug weder zugelassen noch versichert. Sowohl ein Alkohol- als auch ein Drogentest verliefen negativ.
Das Verkehrskommissariat der Polizei Aachen hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Mann steht nun vor einem umfassenden Strafverfahren. Sein Auto musste abgeschleppt werden und die falschen Kennzeichen wurden sichergestellt. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt. (gw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) verzeichnet. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








