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Verfolgungsfahrt: Fahrer im Gebüsch

Ein Audi-Fahrer flüchtete vor einer Polizeikontrolle, versteckte sich im Gebüsch und wurde vorläufig festgenommen. Das Fahrzeug wurde sichergestellt nach einem vermuteten verbotenen Kfz-Rennen.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

FR / Bielefeld / Sennestadt – Am Nachmittag des Mittwochs, 04.03.2026, entkam ein Fahrer eines Audi einer Polizeikontrolle, da er keinen Führerschein hatte und sich in einem Gebüsch versteckte.

Um 16:40 Uhr bemerkten Polizisten auf der Paderborner Straße einen weißen Audi A7, dessen TÜV abgelaufen war. Der Halter war bereits wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bekannt. Als die Beamten den Fahrer zum Anhalten aufforderten, reagierte er nicht und fuhr weiter. Bald darauf beschleunigte er sein Fahrzeug vermutlich auf Höchstgeschwindigkeit, um der Kontrolle zu entkommen.

Der Audi bog von der Paderborner Straße nach rechts in die Osningstraße ab, wo der Sichtkontakt vorübergehend verloren ging. Dank der Fahndung und einem Hinweis eines Zeugen konnte das verlassene Auto am Senner Hellweg gefunden werden.

Der flüchtige Fahrer, ein 27-jähriger Oelder mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit, wurde in der Nähe des Abstellortes in einem Gebüsch entdeckt und vorläufig festgenommen, da er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Die Beamten stellten fest, dass der Oelder während seiner Flucht die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte und mit einem Bordstein kollidiert war, was zu einem beschädigten Autoreifen führte.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Verdacht eines verbotenen Kfz-Rennens bestätigt. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde das Fahrzeug sichergestellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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