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Verfolgungsfahrt in Coerde endet mit Unfall und Festnahme

Ein 28-jähriger Mann flieht vor der Polizei in Münster, nachdem sein nicht zugelassenes Fahrzeug entdeckt wurde. Trotz riskanter Fahrweise endete die Verfolgungsfahrt mit einem Unfall, bei dem der Fahrer und sein Beifahrer festgenommen wurden.

Foto: Depositphotos

Münster (ost)

Früh am Mittwochmorgen (01.04., 02:08 Uhr) flüchtete ein 28-jähriger Mann aus Münster mit seinem Auto auf der Königsberger Straße vor der Polizei. Die Beamten bemerkten das Fahrzeug, da es bei einer früheren Überprüfung als nicht zugelassen identifiziert wurde.

Die Polizisten gaben klare Anhaltezeichen an den Fahrer. Der 28-Jährige ignorierte diese jedoch. Er beschleunigte den Skoda und floh über den Schifffahrter Damm. Während der Verfolgung mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h überfuhr der Fahrer mehrere rote Ampeln. Die Verfolgung führte schließlich über die Straßen An der Kleimannbrücke, Königsberger Straße und Dachsleite und endete auf der Görlitzer Straße.

Trotz des riskanten Fahrverhaltens wurden keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet. Das Fahrzeug verunfallte im Bereich der Einmündung Görlitzer Straße, kollidierte mit drei geparkten Autos und kam zum Stillstand.

Sowohl der Fahrer mit kosovarischer Staatsangehörigkeit als auch sein 22-jähriger deutscher Beifahrer versuchten zu Fuß zu flüchten. Die Beamten konnten den 22-Jährigen jedoch in der Nähe des Fahrzeugs stoppen, und auch der 28-Jährige wurde von weiteren Einsatzkräften festgenommen.

Der Fahrer gab an, Cannabis und Kokain konsumiert zu haben. Ein herbeigerufener Arzt entnahm ihm auf der Wache eine Blutprobe. Die Ermittlungen ergaben, dass die am Skoda angebrachten Kennzeichen gestohlen waren, das Fahrzeug nicht zugelassen war und der 28-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Die Polizisten nahmen den 28-jährigen Fahrer fest und sicherten das Fahrzeug. Er erwartet nun ein umfassendes Strafverfahren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2022 bei 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt somit die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen 556.792 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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