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Verfolgungsfahrt in Gelsenkirchen-Ückendorf

Ein Kradfahrer stoppte einen flüchtigen Pkw, der Fahrer entkam mit hoher Geschwindigkeit. Polizei sucht Zeugen für gefährdeten Radfahrer.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Am Freitag, den 20.02.2026, um 10:00 Uhr wurde in Gelsenkirchen-Ückendorf auf der Von-Schenkendorf-Straße ein mit mehreren Personen besetztes Auto von einem Motorradfahrer der Polizei Gelsenkirchen während einer routinemäßigen Verkehrskontrolle gestoppt. Nachdem der Polizist ausgestiegen war und sich dem Fahrzeug näherte, floh der Fahrer plötzlich mit quietschenden Reifen. Der Beamte begann daraufhin mit der Verfolgung. Die Flucht erfolgte mit hoher Geschwindigkeit über mehrere Straßen in der Innenstadt. Der flüchtige Fahrer beschleunigte sein Auto maximal, was dazu führte, dass der Sichtkontakt mehrmals verloren ging. Das Auto wurde schließlich auf einem Parkplatz abgestellt gefunden. Die Insassen waren zu Fuß geflohen, konnten jedoch bei Fahndungsmaßnahmen alle aufgegriffen werden. Der Fahrer des Autos war ein 28-jähriger Brite mit Wohnsitz in Deutschland, der jedoch keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Er wird nun wegen illegalen Autorennens und Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verfolgt. Bei der Flucht kam es zu einer Kollision mit dem Bordstein. Das Fahrzeug des Flüchtigen wurde dabei beschädigt. Laut Zeugenaussagen wurde möglicherweise ein nicht namentlich bekannter Radfahrer, der die Straße im Bereich eines Eiscafés in der Bergmannstraße überqueren wollte, durch das Fahrverhalten des Verdächtigen gefährdet. Die Polizei bittet mögliche Opfer oder Zeugen, die Informationen zur Identität des Radfahrers haben, sich telefonisch beim Verkehrskommissariat unter der Nummer 0209 365 6200 oder außerhalb der Dienstzeiten bei der Leitstelle – 0209 365 2160 – zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtanzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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