Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss festgenommen, Strafverfahren eingeleitet
Verfolgungsfahrt in Lünen

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0760
In der Nacht zum Sonntag (13.09.2026) ereignete sich auf der Kamener Straße in Lünen eine kurzfristige Verfolgungsjagd zwischen der Polizei und einem 31-jährigen Mann, der offenbar unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand. Der obdachlose Mann wurde vor Ort festgenommen und zur Durchführung einer Blutentnahme zur Polizeiwache Lünen gebracht.
Ersten Erkenntnissen zufolge fiel der Mann den Beamten erstmals gegen 03:45 Uhr in der Kurt-Schumacher-Straße auf. Dort ignorierte er das Haltegebot an einem Stoppschild. Aus diesem Grund entschieden sich die Beamten für eine Verkehrskontrolle.
Am Kreuzungsbereich ignorierte er dann das Rotlicht einer Ampel, beschleunigte mit quietschenden Reifen und bog links in die Kamener Straße ab. Auf die Anhaltesignale der Beamten reagierte er nicht, sondern beschleunigte sein Fahrzeug noch einige hundert Meter, bevor er schließlich langsamer wurde. Zu diesem Zeitpunkt stellten die Beamten ihren Streifenwagen vor das flüchtende Auto und näherten sich sofort dem nun haltenden Fahrzeug.
Im Fahrzeug saßen neben dem 31-jährigen Fahrer auch ein 38-jähriger Mann und eine 21-jährige Frau aus Lünen.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Da Hinweise auf Alkohol- und Drogenkonsum vorlagen, wurde er festgenommen und zur Blutentnahme auf die Polizeiwache Lünen gebracht.
Gegen den Mann wird nun unter anderem ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Auch die Halterin des Fahrzeugs muss mit einer Anzeige rechnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








