Ein Autofahrer flüchtete vor der Polizei, verunfallte und wurde wegen Alkoholeinfluss festgenommen. Der 41-jährige Mann konnte keinen gültigen Führerschein vorweisen und musste Blutproben abgeben.
Verfolgungsfahrt in Stolberg – Autofahrer gestellt

Stolberg (ost)
Am späten Dienstagabend (03.02.2026) floh ein Fahrer vor der Polizei und hatte dann einen Unfall. Es scheint, dass er unter dem Einfluss von Alkohol stand.
Um 23 Uhr fuhr ein Streifenteam der Polizeiwache Stolberg durch Donnerberg, als sie einen PKW bemerkten, der unrechtmäßig über eine Sperrfläche fuhr. Um den Verstoß zu bestrafen, folgten sie ihm und gaben Anzeichen zum Anhalten. Der Fahrer beschleunigte daraufhin, bog mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit nach rechts in die Birkengangstraße ab, dann weiter in die Oststraße und von dort in die Wiesenstraße. In der Wiesenstraße verlor er schließlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß gegen ein geparktes Fahrzeug.
Der 41-jährige Autofahrer aus Stolberg stieg dann aus und ließ sich widerstandslos von den Polizisten festnehmen. Er konnte keinen gültigen Führerschein vorzeigen. Außerdem stand er offenbar unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln, weshalb ihm Blutproben entnommen wurden.
Durch den Zusammenstoß wurden das Fahrzeug des Stolbergers und zwei geparkte PKW beschädigt.
Das Foto kann im Rahmen der Berichterstattung rechtefrei verwendet werden. (kg)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








