Fahrer durchbricht Klinikschranke, ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss festgenommen
Verfolgungsfahrt von Pempelfort bis Gerresheim

Düsseldorf (ost)
Am Sonntag, den 9. August 2026, um 02:34 Uhr
In der Nacht von gestern versuchten Polizeibeamte in Düsseldorf, den Fahrer eines Mietfahrzeugs zu kontrollieren. Er floh über Straßen in der Innenstadt, konnte jedoch festgenommen werden, nachdem er eine Schranke einer Klinik durchbrochen und zu Fuß weiter geflüchtet war. Der 19-Jährige war ohne Führerschein unter Drogeneinfluss. Eine Blutprobe wurde entnommen.
Als ein Streifenteam in Pempelfort den Fahrer eines Mietfahrzeugs anhalten wollte, flüchtete er über Straßen in der Innenstadt in Richtung Norden. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Schließlich fuhr der Mann in Richtung einer Klinik in Gerresheim und durchbrach dort die Einfahrtschranke, um auf das Gelände zu gelangen. Zwei Insassen verließen das Fahrzeug und versuchten zu Fuß zu flüchten. Die Einsatzkräfte konnten sie jedoch kurz darauf stellen. Der Fahrer, ein 19-jähriger Ungar, stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Er und seine 20-jährige Beifahrerin wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49610 auf 51099 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Jahr 2023 verzeichnete Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








