Ein 52-jähriger polnischer Staatsbürger wurde mit Betäubungsmitteln erwischt und vorläufig festgenommen.
Verhaftung am Dortmunder Hauptbahnhof

Dortmund (ost)
Am 26. Juni wurde ein Mann von Bundespolizisten festgenommen, der eine beträchtliche Menge Betäubungsmittel bei sich hatte. Um 16:40 Uhr trafen die Beamten den polnischen Staatsbürger am Dortmunder Hauptbahnhof an. Auf die Frage, ob er gefährliche oder verbotene Gegenstände bei sich habe, antwortete der 52-Jährige verneinend. Trotzdem versuchte der Mann mehrmals, etwas in seiner Bauchtasche zu verstecken. Als er aufgefordert wurde, den Gegenstand herauszugeben, kam der in Leipzig lebende Mann dem nicht nach. Daraufhin griffen die Beamten ein, nahmen das Tütchen mit dem weißen Pulver an sich und beschlagnahmten es. Nachdem er belehrt worden war, äußerte sich der Beschuldigte nicht zum Vorfall. Er gab jedoch an, die Betäubungsmittel, vermutlich Kokain, zuvor gekauft zu haben. Bei der folgenden Durchsuchung fanden die Beamten keine weiteren Betäubungsmittel. Aufgrund der beträchtlichen Menge konsultierten die Einsatzkräfte die zuständige Kriminalwache der Polizei Dortmund. Diese entschied, den Mann vorübergehend festzunehmen. Die Beamten teilten dem Verdächtigen dies mit, nahmen ihn fest und brachten ihn in das Polizeigewahrsam. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 63.352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 56.367, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 57.879, davon waren 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl an Drogenfällen im Jahr 2023 verzeichneten – 73.917 – bleibt Nordrhein-Westfalen eine Region mit vergleichsweise hohen Drogenraten.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








