Die Bundespolizei verhaftete am Flughafen Düsseldorf zwei gesuchte Personen wegen Betruges. Einer konnte die Strafe nicht begleichen, der andere entging der Ersatzfreiheitsstrafe.
Verhaftung von Betrügern am Flughafen Düsseldorf

Düsseldorf (ost)
Die Bundespolizei am Flughafen Düsseldorf verhaftete gestern zwei Personen, die zur Festnahme ausgeschrieben waren, im Rahmen der grenzpolizeilichen Ein- und Ausreisekontrollen. Beide wurden wegen Betruges gesucht.
Ein 31-jähriger Ghanaer stellte sich am Morgen den Bundespolizisten zur Einreisekontrolle eines Fluges aus Istanbul/Türkei. Es wurde festgestellt, dass der Mann seit drei Wochen per Haftbefehl wegen Betruges von der Staatsanwaltschaft Krefeld gesucht wurde. Im März 2024 wurde er rechtskräftig verurteilt. Da er sich der Strafvollstreckung entzogen hatte, wurde die Fahndung eingeleitet. Der am Niederrhein lebende Mann konnte die Geldstrafe von 420 Euro jedoch nicht vor Ort bezahlen und musste die Ersatzfreiheitsstrafe von sieben Tagen antreten. Die Bundespolizei übergab ihn den Justizbehörden.
Am Nachmittag wurde ein Deutscher kontrolliert, der vorhatte, nach Ankara/Türkei zu fliegen. Bei der Ausreisekontrolle stellten die Beamten fest, dass gegen den 66-Jährigen seit Mai dieses Jahres ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Düsseldorf wegen Betruges vorlag. Er wurde im September 2025 rechtskräftig verurteilt. Da er nicht auf die Strafantrittsmeldung reagiert hatte, wurde die Fahndung ausgelöst. Der in der Türkei lebende Mann konnte die Geldstrafe von 900 Euro in diesem Fall bezahlen und somit die Ersatzfreiheitsstrafe von 15 Tagen umgehen, um seine Reise fortzusetzen.
Quelle: Presseportal







