Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Verkehrsbeeinträchtigungen in Süchteln

Am Freitagmorgen ereigneten sich zwei Unfälle nahe Süchteln, bei denen mehrere Personen leicht verletzt wurden.

Foto: Depositphotos

Viersen-Süchteln (ost)

Es war eine Geduldsprobe für viele Verkehrsteilnehmer, die am Freitagmorgen rund um Süchteln unterwegs waren. Innerhalb kurzer Zeit ereigneten sich zwei Unfälle – jeweils knapp außerhalb von Süchteln.

Der erste Unfall ereignete sich kurz nach 7 Uhr an der Autobahnauffahrt zur A61 zwischen Dülken und Süchteln. Ein 32-jähriger Neusser fuhr aus Richtung Süchteln und wollte nach links auf die Autobahn abbiegen. Ein 26-jähriger Viersener kam aus Richtung Dülken in Richtung Süchteln. Der Neusser hätte warten müssen, aber er nahm das entgegenkommende Fahrzeug nicht wahr und bog ab. Beide Männer wurden bei diesem Vorfahrtsverstoß leicht verletzt, der Viersener musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden.

Der zweite Unfall verlief fast identisch und ereignete sich gegen 8.20 Uhr zwischen Süchteln und Vorst an der Kreuzung Tönisvorster Straße/Anrather Straße/Mülhausener Straße. Auch hier wurde dem Gegenverkehr die Vorfahrt genommen, als jemand nach links abbiegen wollte.

Ein 71-jähriger Mönchengladbacher kam von der Anrather Straße und wollte nach links in Richtung Süchteln auf die Tönisvorster Straße abbiegen. Ein 80-jähriger Willicher kam aus Richtung der Mülhausener Straße und wollte geradeaus weiterfahren. Die Fahrzeuge kollidierten auf der Kreuzung. Der Wagen des 71-Jährigen überschlug sich durch den Aufprall und blieb auf dem Dach liegen. Er wurde leicht verletzt, der 80-Jährige blieb unverletzt. In beiden Fällen führten die erforderlichen Straßensperrungen für die Unfallaufnahme zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Erst gegen 10.30 Uhr entspannte sich die Situation etwas. /hei (681)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24