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Verkehrsdelikt in Neuss endet mit Festnahme

Eine berauschte Flucht vor der Polizei endete für einen 38-jährigen Fahrer in Neuss am Baum. Der Mann wurde festgenommen und es stellte sich heraus, dass er ohne Führerschein unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Foto: Depositphotos

Neuss (ost)

Am Montag, den 19. Januar, plante ein Polizeibeamter der Motorradstaffel in Neuss, einen 38-jährigen Autofahrer zu kontrollieren. Das Anhaltesignal wurde zunächst in der Nähe der Kanalstraße / Kaiser-Friedrich-Straße gegeben. Da der Fahrer nicht reagierte, holte der Motorradpolizist ihn in der Drususallee ein und forderte den Dormagener auf, rechts ranzufahren. Der Autofahrer versuchte daraufhin, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen.

Es folgte eine Verfolgungsjagd durch die Neusser Innenstadt, bei der der Verdächtige unter anderem rote Ampeln ignorierte und über Gehwege sowie in den Gegenverkehr fuhr. Dabei erreichte er zeitweise sehr hohe Geschwindigkeiten. Andere Autofahrer und Fußgänger wurden durch den Flüchtigen gefährdet, konnten jedoch ausweichen, so dass niemand verletzt wurde. Schließlich fuhr der 38-Jährige auf der Adolf-Flecken-Straße über einen Gehweg, kollidierte leicht mit einem Baum und konnte seine Flucht nicht fortsetzen. Der Verdächtige wurde festgenommen.

Im Laufe der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Dormagener ohne gültigen Führerschein und möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs war. Er wurde auf eine Polizeiwache gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Zudem wurden im Fahrzeug Bargeld und Wertgegenstände gefunden, die möglicherweise Diebesgut darstellen könnten.

Die weiteren Ermittlungen wurden vom Verkehrskommissariat 2 übernommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2023 51099 männlich, 6780 weiblich und 18722 nicht-deutsch. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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