Sieben Fahrer bei Verkehrskontrollen auffällig: Alkohol, Drogen, keine Fahrerlaubnis. Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Verkehrsdelikte in Ahlen, Beckum, Ennigerloh und Telgte

Warendorf (ost)
Letztes Wochenende wurden bei Verkehrskontrollen insgesamt sieben Fahrer auffällig.
In Ahlen wurden insgesamt drei Fahrer erwischt. Ein 41-jähriger Ahlener wurde am Samstag (25.07.26) um 1 Uhr betrunken auf einem E-Scooter auf der August-Kirchner-Straße erwischt. Die Polizisten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an. Um 15.30 Uhr am Samstag wurde ein 41-jähriger Ahlener auf der Straße Am Stockpieper kontrolliert. Der Mann hatte keinen gültigen Führerschein. Auch am Samstag (25.07.2026) um 18.55 Uhr wurde ein Motorradfahrer auf der Hansastraße von der Polizei erwischt. Der 22-jährige Ahlener stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, hatte keinen Führerschein und das Motorrad war nicht versichert. Auch bei ihm wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.
In Beckum wurde am Samstag um 01.45 Uhr ein 22-jähriger Beckumer auf der Neubeckumer Straße mit einem Auto angehalten. Auch er hatte keinen Führerschein und stand unter Alkoholeinfluss.
Am Freitag (24.07.2026) um 11.30 Uhr wurde in Ennigerloh auf der Neubeckumer Straße ein Auto von Polizisten gestoppt. Der 32-jährige Fahrer aus Mönchengladbach gab zunächst falsche Personalien an. Bei der Überprüfung stellten die Einsatzkräfte fest, dass er auch keinen Führerschein hatte.
In Telgte wurden zwei Autofahrer erwischt, die beide keinen Führerschein besaßen. Zunächst am Freitag (24.07.2026) um 15 Uhr ein 29-jähriger Warendorfer auf der Straße Münstertor und am Samstag (25.07.2026) um 23.55 Uhr ein 65-jähriger aus Saerbeck auf der Lengericher Straße in Telgte-Westbevern.
Gegen alle Personen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet und die Weiterfahrten untersagt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56.367 auf 57.879. Davon waren 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten gemeldeten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








