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Verkehrskontrolle endet in Bochum mit Fahrverbot

Ein junger Autofahrer missachtete eine rote Ampel, wurde von der Polizei gestoppt und erhielt ein Fahrverbot wegen fehlender Fahrerlaubnis.

Foto: unsplash

Bochum (ost)

Am 23. Juni, um etwa 10 Uhr, ereignete sich an der Kreuzung Oskar-Hoffmann-Straße/Universitätsstraße ein Vorfall, als ein junger Autofahrer eine rote Ampel scheinbar eher als eine unverbindliche Empfehlung denn als eine verbindliche Vorschrift ansah.

Ein aufmerksamer Polizist auf einem Motorrad bemerkte dies und hielt kurz darauf auf Höhe der Alsenstraße neben dem Fahrer an. Nach einem kurzen Gespräch wurde der Fahrer gebeten, dem Dienstmotorrad zur Ferdinandstraße zu folgen. Eine einfache Aufgabe – sollte man meinen.

Statt jedoch der vorgegebenen Route zu folgen, entschied sich der Mann spontan für eine alternative Stadtrundfahrt und folgte dem Motorradfahrer nicht. Für einen kurzen Moment schien es, als wolle er sich der Kontrolle entziehen. Was der Fahrer jedoch nicht wusste: Es befand sich bereits eine Streifenwagenbesatzung in der Nähe, die das Manöver mit großem Interesse beobachtete. Die Beamten fuhren dann direkt hinter dem „Flüchtenden“ her.

Filmreife Spannung – jedoch ohne quietschende Reifen, spektakuläre Sprünge oder andere Gefährdungen. Das Auto stoppte schließlich in der Düppelstraße.

Bei den folgenden Untersuchungen stellte sich heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß.

Das Auto wurde schließlich abgeschleppt und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt, um weitere Abenteuer im Straßenverkehr zu verhindern.

Zum Schluss erhielt der 20-jährige Bochumer eine klare Botschaft: Das Fahren von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr sei ihm künftig untersagt, auch hätte er nie fahren dürfen.

Und mit einer entsprechenden Strafanzeige endete ein Bochumer Sommereinsatz.

Quelle: Presseportal

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