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Verkehrskontrolle: Fahrer flüchtet unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein

Ein 23-Jähriger versuchte sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen, wurde jedoch gestoppt und kontrolliert. Es ergaben sich Hinweise auf Drogenkonsum.

Foto: Depositphotos

Bad Laasphe/ Feudingen (ost)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch versuchte eine Streifenwagenbesatzung in Feudingen, einen roten VW zu kontrollieren. Der Fahrer versuchte zu fliehen, konnte jedoch schließlich gestoppt und überprüft werden.

Um 02:25 Uhr waren die Polizisten in Feudingen in Richtung Sieg-Lahn-Straße unterwegs. Als ein roter VW langsam entgegenkam, drehten sie den Streifenwagen um, um das Fahrzeug anzuhalten und zu überprüfen. Der rote Golf beschleunigte jedoch und versuchte, der Kontrolle zu entkommen. Schließlich zwang ein Schwerlasttransport den jungen Mann in der Nähe der B62 kurz vor dem Abzweig der L632 zum Anhalten. Die Beamten, die kurz darauf eintrafen, näherten sich dem Fahrzeug und überprüften den 23-Jährigen. Es stellte sich heraus, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Während der Überprüfung stellten die Polizisten zahlreiche technische Änderungen am Fahrzeug fest sowie eine unzureichende Profiltiefe der Reifen. Es gab auch Hinweise auf möglichen Drogenkonsum. Ein Schnelltest bestätigte diesen Verdacht. Die Beamten brachten den jungen Mann daher ins Krankenhaus. Dort entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Das Fahrzeug und den Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Das Verkehrskommissariat ermittelt nun gegen den jungen Mann.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532 an. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56.367 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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