Zahlreiche Fahrzeuge überprüft, 72 Anzeigen wegen Geschwindigkeitsverstößen, 4 Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis, 12 Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten, 5 mangelnde Ladungssicherung, 3 Fahrzeugführer positiv auf Betäubungsmittel getestet, 4 Haftbefehle vollstreckt.
Verkehrskontrolle für mehr Sicherheit: Erfolgreiche Schwerpunktaktion in Herne

Herne (ost)
Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, führten zahlreiche Polizeikräfte aus Bochum am Montag, den 20. April, in Herne Verkehrskontrollen durch, unterstützt von der Polizei aus Recklinghausen und Gelsenkirchen sowie dem Zoll, dem Ordnungsamt und dem Abfallwirtschaftsamt Herne.
Zwischen etwa 7 und 15 Uhr wurden viele Fahrzeuge überprüft, darunter auch Lastwagen. Das Resultat: In 72 Fällen wurden Anzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen erstattet, vier Fahrer waren ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Zwölfmal griffen die Einsatzkräfte wegen Verstößen gegen Lenk- und Ruhezeiten ein, bei fünf Fahrzeugen fehlte eine ordnungsgemäße Ladungssicherung, was in zwei Fällen zur Untersagung der Weiterfahrt führte. Insgesamt wurden drei Fahrer positiv auf Betäubungsmittel getestet und es wurden vier Haftbefehle vollstreckt.
Aktionen wie diese sind Teil der Maßnahmen der Polizei zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Polizei wird auch zukünftig in Bochum, Herne und Witten ähnliche Aktionen durchführen, um die Sicherheit aller Bürger zu gewährleisten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es 73917 Fälle im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es 51099 Männer und 6780 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








