Polizisten stoppten einen zu lauten PKW, Fahrer ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss, Blutprobe entnommen.
Verkehrskontrolle in Bielefeld-Stieghorst

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Stieghorst- Am Donnerstag, 26.02.2026, kontrollierten Polizisten ein zu lautes Auto. Der Fahrer hatte noch nie einen Führerschein.
Um 15:30 Uhr stoppten Beamte des Verkehrsdienstes einen Audi-Fahrer, dessen Auspuff aufgrund eines technischen Defekts zu laut war, in der Straße Am Ellerbrockshof. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle konnte der 46-jährige Gütersloher keinen Führerschein vorzeigen. Eine Überprüfung ergab, dass er noch nie im Besitz einer Fahrerlaubnis war und bereits in der Vergangenheit mit der Polizei in Konflikt geraten war.
Er wirkte auf die Polizisten sehr müde. Ein darauf folgender Reaktions- und Koordinationstest ergab den Verdacht, dass der 46-Jährige Betäubungsmittel konsumiert hatte. Ein Test bestätigte den Konsum von Marihuana. Im Krankenhaus entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Das Führen von führerscheinpflichtigen Fahrzeugen wurde dem Beschuldigten untersagt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367, wovon 49.610 männlich und 6.757 weiblich waren. 16.655 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 57.879, wovon 51.099 männlich und 6.780 weiblich waren. 18.722 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu der Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 73.917 Fällen, liegt Nordrhein-Westfalen knapp dahinter.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








