Polizei ordnet Blutproben bei Verdacht auf Drogenkonsum an. 200 Fahrzeuge kontrolliert, 48 Drogenschnelltests und 25 Atemalkoholtests durchgeführt.
Verkehrskontrolle in Bonn-Dransdorf

Bonn (ost)
Gestern Nachmittag (18.02.2026) führten Beamte der Polizeiwache Innenstadt eine Schwerpunktüberwachung zur Bekämpfung von Verkehrsunfällen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol in Bonn-Dransdorf durch.
Auf der Maximilian-Kolbe-Brücke wurden insgesamt 200 Fahrzeuge überprüft. Bei 48 Fahrern wurde ein Drogenschnelltest durchgeführt, bei 25 anderen wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt.
Bei zwei Fahrern bestand der Verdacht, ein Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt zu haben. In beiden Fällen wurden Blutproben zur Beweissicherung angeordnet und entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Ein 29-jähriger, bei dem zuvor ein Drogenschnelltest positiv auf Kokain reagiert hatte, konnte keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen.
Zusätzlich wurden neun Verwarnungen und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen allgemeiner Verkehrsverstöße verhängt bzw. eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 angestiegen ist. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls gestiegen ist, gab es insgesamt mehr Verdächtige im Jahr 2023 (57.879) im Vergleich zu 2022 (56.367). Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ebenfalls angestiegen ist. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle, was 8,68% entspricht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








