Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Verkehrskontrolle in Bonn-Endenich

36-Jähriger auf E-Scooter leistet Widerstand. Polizei vermutet Drogeneinfluss und ermittelt wegen Widerstands.

Foto: unsplash

Bonn (ost)

Am Dienstagnachmittag (26.08.2025) stoppte eine Streifenwagenbesatzung von der Polizeiwache Innenstadt einen 36-Jährigen nach einem Verkehrsdelikt in Bonn-Endenich. Der Mann fuhr gegen 15:30 Uhr auf einem E-Scooter auf der Straße Auf dem Hügel und telefonierte dabei mit seinem Handy. Bei der Überprüfung zeigte der Mann starke Stimmungsschwankungen und gab an, vor kurzem Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Einen Drogenschnelltest verweigerte der Mann. Die Polizisten ordneten eine Blutprobe zur Beweissicherung an. Als der 36-Jährige vor dem Transport in ein Krankenhaus zur Eigensicherung durchsucht werden sollte, leistete er Widerstand und musste am Boden festgehalten werden. Dabei wurden sowohl der Betroffene als auch ein Polizeibeamter leicht verletzt.

Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeugs unter Drogeneinfluss und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ stabil, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit insgesamt 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24