Beamte stoppen Auto- und Motorradfahrer mit überhöhter Geschwindigkeit. Bußgelder und Fahrverbote drohen.
Verkehrskontrolle in Nordwalde

Nordwalde (ost)
Am Mittwoch (30.09.) patrouillierten Polizeibeamte mit einem unmarkierten Fahrzeug in der Nähe von Nordwalde. Innerhalb kurzer Zeit bemerkten sie zwei Fahrzeuge, die mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs waren.
Um 12.00 Uhr fiel den Beamten ein Audi SQ8 auf, der von Nordwalde in Richtung Steinfurt-Borghorst fuhr. Das Fahrzeug passierte den Scheddebrock mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit. Nach Berücksichtigung aller Toleranzen ergab die Messung der Beamten eine Geschwindigkeit von 163 km/h bei erlaubten 100 km/h. Gegen den Fahrer wurde eine Anzeige erstattet. Er muss nun mit einer Geldstrafe von 1.200 Euro rechnen. Zudem wird ihm ein Fahrverbot von zwei Monaten auferlegt sowie zwei Punkte in Flensburg.
Nur etwa 20 Minuten später beobachteten die Polizisten in Nordwalde auf der Emsdettener Straße einen Motorradfahrer. Der Mann war mit einer BMW R1100S ebenfalls mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Auf seiner Fahrt Richtung Emsdetten wurde er bei erlaubten 100 km/h mit 143 km/h gemessen, nach Abzug aller Toleranzen. Auch hier wurde Anzeige erstattet. Der Mann muss nun mit einer Geldstrafe von 640 Euro, einem Monat Fahrverbot und einem Punkt in Flensburg rechnen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut eindringlich darauf hin: Zu schnelles Fahren ist nach wie vor eine der Hauptursachen für Unfälle. Halten Sie sich an die jeweiligen Geschwindigkeitsbegrenzungen! Passen Sie Ihre Geschwindigkeit stets den Straßen-, Verkehrs- und Witterungsbedingungen an. Zum eigenen Schutz und zur Sicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmer.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel beliefen sich auf 3.764, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den Großteil mit 556.792 Fällen aus, was 87,36% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








