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Verkehrskontrolle in Viersen-Dülken

Ein 19-Jähriger wurde berauscht am Steuer erwischt und fuhr ein nicht versichertes Auto. Strafverfahren wurden eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Viersen-Dülken (ost)

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag führten Mitarbeiter des Ordnungsamts Viersen gegen 2 Uhr auf der Viersener Straße in Dülken eine Fahrzeugkontrolle durch. Es bestand der Verdacht, dass der Fahrer, ein 19-jähriger aus Grefrath, möglicherweise unter dem Einfluss von Drogen stand. Dieser Verdacht bestätigte sich kurz darauf, als die hinzugerufenen Polizeikräfte einen freiwilligen Drogen-Schnelltest mit dem jungen Mann durchführten. Dieser reagierte positiv auf Cannabis. Doch damit war es für den Grefrather noch nicht vorbei. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass kein Versicherungsschutz bestand. Die Beamten entstempelten die Kennzeichen und stellten die Zulassungsbescheinigung Teil 1, auch bekannt als Fahrzeugschein, sicher. Gegen den 19-Jährigen wird nun auch wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Auch die Halterin des Fahrzeugs, die dem jungen Mann die Fahrt erlaubt hatte, ist Gegenstand eines entsprechenden Verfahrens. Die Ermittlungen des Verkehrskommissariats dauern an. Viele Menschen haben seit der teilweisen Legalisierung von Cannabis im Jahr 2024 immer noch nicht erkannt, dass der Konsum zwar straffrei ist, das Fahren unter dem Einfluss der Droge jedoch weiterhin verboten ist und zu Strafen führt. /hei (648)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879. Dabei waren 2023 51099 männliche Verdächtige und 6780 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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