Polizeibeamte führen gezielte Kontrollen durch, stellen 45 Verstöße fest. Schwerpunkt: Geschwindigkeitsüberschreitungen, Bußgeld und Punkte für Raser.
Verkehrskontrollen in Bergkamen, Bönen und Kamen

Kreis Unna (ost)
Im Zuge einer Sonderaktion führten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte der Polizeiwache Kamen am Freitag (08.05.2026) zwischen 07:00 Uhr und 15:00 Uhr gezielte Verkehrskontrollen in Bergkamen, Bönen und Kamen durch. Dabei wurden insgesamt 45 Verkehrsverstöße festgestellt.
Der Fokus lag auf Geschwindigkeitskontrollen. Insgesamt wurden 20 Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit festgestellt. Der höchste gemessene Wert lag bei 55 km/h bei erlaubten 30 km/h auf der Bachstraße in Bönen. Der Fahrer muss nun mit einer Geldstrafe von 115 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.
Zusätzlich wurden zwei Strafverfahren eingeleitet. In beiden Fällen handelte es sich um Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, da an Elektrokleinstfahrzeugen keine gültigen Versicherungskennzeichen angebracht waren.
Des Weiteren wurden mehrere Verstöße wegen der Nutzung elektronischer Geräte während der Fahrt geahndet. In Bönen wurden zwei solcher Verstöße festgestellt, in Bergkamen drei und ein weiterer in Kamen. Ebenfalls in Kamen gab es einen Rotlichtverstoß.
Neben den genannten Vergehen wurden 16 weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt. Darunter fielen unter anderem Verstöße gegen die Gurtpflicht und Überschreitungen der Frist zur Hauptuntersuchung.
Die Polizei Unna betont erneut, dass Verkehrskontrollen einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten und auch in Zukunft konsequent durchgeführt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren in 3.764 Fällen zu verzeichnen, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








