Die Polizei Euskirchen stellte 28 Geschwindigkeitsverstöße fest, darunter 3 mit Fahrverboten. Ziel: Verkehrssicherheit erhöhen.
Verkehrskontrollen in Blankenheim

Blankenheim (ost)
Am Sonntag, den 13. September, führte die Polizei Euskirchen im Rahmen des “Linksrheinischen Qualitätszirkels” Verkehrskontrollen in der Gegend von Blankenheim durch. Dabei lag der Fokus der Einsatzkräfte insbesondere auf der Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeiten. Überprüft wurde unter anderem auf der Landstraße 167 und der Bundesstraße 51. Insgesamt stellten die Polizisten 28 Verkehrsverstöße fest. Davon entfielen vier auf Motorradfahrer und 22 auf Autofahrer. Drei Autofahrer müssen aufgrund von deutlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen mit einem Fahrverbot rechnen. Die höchste gemessene Geschwindigkeit bei einem Motorradfahrer betrug 111 km/h bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Ein Autofahrer wurde mit 123 km/h bei erlaubten 70 km/h geblitzt. Geschwindigkeitskontrollen dienen nicht nur der Bestrafung von Verstößen. Sie sollen vor allem dazu beitragen, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern und die Verkehrsteilnehmer für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit zu sensibilisieren. Gerade auf Landstraßen können hohe Geschwindigkeiten die Folgen von Fahrfehlern oder plötzlichen Gefahrensituationen erheblich verschlimmern. Zur Zeit der Kontrollen gab es aufgrund von großflächigem, starkem und anhaltendem Regen nur wenig Motorrad- und Ausflugsverkehr. Die festgestellten deutlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen zeigen dennoch, dass konsequente Verkehrskontrollen auch bei vergleichsweise geringem Verkehrsaufkommen erforderlich sind. Die Polizei Euskirchen wird die Verkehrssicherheitsarbeit und insbesondere die Überwachung der Geschwindigkeit im Kreis Euskirchen auch in Zukunft fortsetzen. Ziel ist es, die Anzahl schwerer Verkehrsunfälle zu reduzieren und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer langfristig zu erhöhen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








