Die Polizei Recklinghausen stoppt Motorradfahrer und Autofahrer bei Geschwindigkeitsüberschreitungen und anderen Verstößen. Raser müssen mit Bußgeldern und Fahrverboten rechnen.
Verkehrskontrollen in Bottrop

Recklinghausen (ost)
Am Freitag (21. August) hat die Polizei Recklinghausen umfangreiche Verkehrskontrollen im Bottroper Stadtgebiet durchgeführt. Besonders im Fokus waren Motorradfahrende. Es wurden jedoch auch viele Verstöße bei Autofahrerinnen und Autofahrern festgestellt.
Insgesamt mussten etwa 90 Verkehrsteilnehmende (darunter 9 Motorradfahrende) Verwarnungsgelder zahlen, weil sie zu schnell unterwegs waren. Zudem wurden 18 Ordnungswidrigkeitenanzeigen von der Polizei ausgestellt (drei davon gegen Motorradfahrende) – ebenfalls aufgrund überhöhter Geschwindigkeit. Mindestens zwei Verkehrsteilnehmende erwartet ein Fahrverbot. Ein Motorradfahrer fiel auf der Oberhausener Straße besonders negativ auf: Bei erlaubten 50 km/h wurde er mit 107 km/h gemessen. Somit war er mehr als doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs. Während der Kontrollen wurden drei Fälle von “Handys am Steuer” oder bei E-Scooter-Fahrenden festgestellt. Auch hier werden Bußgelder auf die Fahrerinnen und Fahrer zukommen. Zudem war ein E-Scooter-Fahrer auf der falschen Straßenseite unterwegs und musste ebenfalls ein Verwarngeld zahlen.
Geschwindigkeitsüberschreitungen im Straßenverkehr haben oft schwerwiegende Konsequenzen. Daher wird die Polizei Recklinghausen auch in Zukunft Geschwindigkeitskontrollen durchführen und konsequent gegen Raser vorgehen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








