Beamte führen gezielte Kontrollen im Rahmen der Aktion “#Leben” durch, Schwerpunkt auf schwache Verkehrsteilnehmende. Kontrolliert wurden 161 Fahrzeuge und 17 Fußgänger, mit 3 Strafverfahren und 108 Ordnungswidrigkeiten.
Verkehrskontrollen in Düsseldorf

Düsseldorf (ost)
Einsatzzeit: Dienstag, 22. September 2026, von 07:00 bis 21:00 Uhr
Gestern führten Polizeibeamte des Verkehrsdienstes in Düsseldorf gezielte Verkehrskontrollen im Rahmen der Kampagne “#Leben” sowie der landesweiten Aktion “ROADPOL Safety Days” durch. Der Fokus lag auf dem Fehlverhalten von und gegenüber vulnerablen Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern, Radfahrern und E-Scooter-Nutzern.
Insgesamt wurden 161 Fahrzeuge und 17 Fußgänger von den Beamten kontrolliert. Dabei leiteten die Einsatzteams drei Strafverfahren ein (zweimal wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und einmal wegen Urkundenfälschung) und ahndeten 108 Ordnungswidrigkeiten. Die häufigsten Verstöße waren das Ignorieren von Rotlicht an Ampeln (34), Fehlverhalten beim Abbiegen/Wenden (29) und die unrechtmäßige Nutzung von elektronischen Geräten (22).
Da die dunkle Jahreszeit bevorsteht, ruft die Polizei alle Verkehrsteilnehmer dazu auf, auf eine gute Sichtbarkeit zu achten. Helle oder reflektierende Kleidung kann dazu beitragen, frühzeitig erkannt zu werden. Wer gut sichtbar ist, die Verkehrsregeln einhält und mit Fehlern anderer rechnet, trägt dazu bei, Unfälle zu vermeiden.
(heu)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








