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Verkehrskontrollen in Gütersloh und Verl

Beamte ahnden 36 Verstöße bei Aktion Radschlag, Schwerpunkt auf E-Bikes und Fahrrädern. Polizei plant regelmäßige Kontrollen zur Sicherheit von Zweiradfahrern.

Foto: Depositphotos

Gütersloh (ost)

Gütersloh (FK) – Am Freitagmorgen (20.02., 07.00 Uhr – 13.00 Uhr) wurden in der Innenstadt von Gütersloh und in Verl am Schulzentrum St.-Anna-Straße sowie am Busbahnhof Verkehrskontrollen im Rahmen der Aktion Radschlag durchgeführt. Das Hauptziel dieser Aktion ist es, Unfälle mit E-Bike- und Fahrradfahrern zu reduzieren. Außerdem liegt der Fokus darauf, Unfälle mit E-Scooter-Nutzern zu vermeiden.

Insgesamt wurden 36 Verstöße aufgrund falscher Fahrbahnbenutzung von den Beamten geahndet. Dies ist eine der Hauptursachen für Unfälle mit Zweirad- und E-Scooter-Fahrern. Zwölf Radfahrer hatten ihre Beleuchtung in den frühen Morgenstunden nicht eingeschaltet und zwei benutzten während der Fahrt verbotenerweise ihr Handy.

Außerdem wurden auch Autofahrer kontrolliert. Insgesamt wurden 13 Verstöße festgestellt, darunter Verstöße gegen die Vorfahrtsregelung und Handynutzung während der Fahrt. Drei Autofahrer waren nicht angeschnallt.

Die Polizei Gütersloh wird auch weiterhin ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit von Zweiradfahrern und E-Scooter-Nutzern legen. Dazu werden regelmäßig Verkehrskontrollen in unregelmäßigen Abständen stattfinden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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