Die Polizei Recklinghausen führte umfangreiche Verkehrskontrollen durch, mit Fokus auf Motorradfahrende. Ein Autofahrer wurde mit 132 km/h statt erlaubten 50 km/h gemessen.
Verkehrskontrollen in Haltern am See

Recklinghausen (ost)
Am Donnerstag führte die Polizei Recklinghausen umfassende Verkehrskontrollen in Haltern am See durch. Der Fokus lag hauptsächlich auf Motorradfahrern. Leider wurden auch viele Autofahrer negativ auffällig.
Der traurige Spitzenreiter war ein Autofahrer auf der Hullerner Straße. Er wurde mit 132 km/h statt der erlaubten 50 km/h gemessen. Die Verkehrspolizei Recklinghausen führte Messungen mit einem Radarwagen und einem Lasermessgerät durch. Die Geschwindigkeit wurde an den folgenden Orten überprüft: Granatstraße, Hullener Straße, Sythener Straße, Münsterstraße und Dorstener Straße.
An der Flaesheimer Straße überprüfte die Polizei den technischen Zustand der Fahrzeuge und deren Lautstärke.
Hier ist ein Auszug aus der Bilanz: 138 Verwarnungsgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen (davon 15 Motorräder), 47 Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit Geschwindigkeit, mindestens zwei mit Fahrverbot (davon sieben Motorräder), sieben Schallpegelmessungen ohne Beanstandungen, zwei Verwarnungsgelder für technische Mängel, eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Überholens im Überholverbot (Motorradfahrer). Ein Autofahrer wurde aufgrund überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Außerdem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis – die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.
Die Kontrollen fanden zwischen 15 Uhr und 21 Uhr statt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








