Die Polizei Rhein-Berg führte umfassende Kontrollen mit Fokus auf Alkohol und Drogen durch. Autofahrer unter Einfluss von Betäubungsmitteln wurden gestoppt und sanktioniert.
Verkehrskontrollen in Overath

Overath (ost)
Wer Alkohol konsumiert, Drogen konsumiert und dann dennoch hinter das Steuer steigt, setzt Leben aufs Spiel. Gestern (17.06.) hat der Verkehrsdienst der Polizei Rhein-Berg den Straßenverkehr gezielt überwacht. Der Hintergrund: die europaweite Verkehrssicherheitsaktion „ROADPOL – Operation Alcohol & Drugs“.
Zwischen 12:00 Uhr und 20:00 Uhr führte die Polizei umfangreiche Überprüfungen auf der Hoffnungsthaler Straße durch. Vier Autofahrer waren unter dem Einfluss von Rauschmitteln unterwegs. Bei ihnen wurden Blutproben entnommen. Außerdem wurde ihnen die Weiterfahrt untersagt.
Ein Fahrer aus Bergisch Gladbach wurde sogar auf frischer Tat erwischt. Sein Auto verlor eine Flüssigkeit. Bei der anschließenden Überprüfung war die Ursache offensichtlich: Eine offene Bierflasche lag in der Seitenablage der Fahrertür. Der 62-jährige Mann war stark alkoholisiert. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 1,5 Promille. Seinen Führerschein musste er vor Ort abgeben.
Bei den Überprüfungen wurde nicht nur speziell nach Alkohol- und Drogenverstößen gesucht. So wurden unter anderem zehn Verkehrsteilnehmer bemerkt, die während der Fahrt ein Handy benutzt hatten. Zwei weitere waren nicht angeschnallt. Außerdem hatten zwei Lastwagenfahrer ihre Ladung nicht ausreichend gesichert.
Bei den Überprüfungen war auch ein Rauschgiftspürhund im Einsatz. Jedoch schlug er bei keinem überprüften Fahrzeug an.
Insgesamt wurden im Rahmen des Sonderdienstes 90 Fahrzeuge überprüft. Auch außerhalb solcher Sonderkontrollaktionen müssen Verkehrsteilnehmer jederzeit damit rechnen, von der Polizei überprüft und gegebenenfalls für Fehlverhalten bestraft zu werden. (bw)
Quelle: Presseportal








