Polizeibeamte führten Verkehrskontrollen im Stadtgebiet durch, Schwerpunkt auf Alkohol und Drogen. Vier Fahrzeugführende standen unter Cannabis-Einfluss, Bußgeld, Fahrverbot und Punkte drohen.
Verkehrskontrollen in Paderborn

Paderborn (ost)
(CK) – Am Donnerstag (28.05.) führten Polizeibeamte in Paderborn eine Verkehrskontrolle durch, bei der der Fokus auf Alkohol und Drogen lag.
An zwei Orten wurden Kontrollpunkte eingerichtet, an denen der Verkehr für Kontrollen angehalten wurde. Die Kontrollen fanden auf dem Frankfurter Weg und der Barkhausener Straße statt.
Vier der kontrollierten Fahrer standen unter dem Einfluss von Cannabis. Ihnen wurde eine Blutprobe entnommen und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstellt. Sie erwarten ein Bußgeld von 500,- Euro, ein einmonatiges Fahrverbot und zwei Punkte.
Ein Auto wurde aufgrund von übermäßigem Lärm kontrolliert. Die Betriebserlaubnis war erloschen, das Fahrzeug wurde für weitere Untersuchungen sichergestellt. Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wurde erstellt.
Zusätzlich wurden Verstöße gegen die Ladungssicherung festgestellt. Viele Fahrer hatten keinen Führerschein und/oder Fahrzeugschein dabei oder verstießen gegen die Ausrüstungsvorschriften.
Bei einem LKW-Fahrer bestand der Verdacht auf Schwarzarbeit, weshalb ein separater Bericht für den Zoll erstellt wurde. Insgesamt wurden zwölf Verwarnungsgelder erhoben und elf Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt.
#LEBEN fasst die Bemühungen der Polizei zusammen, schwere Verkehrsunfälle zu reduzieren. Gleichzeitig soll #LEBEN daran erinnern, worauf es im Straßenverkehr ankommt: auf sichere Mobilität. Verkehrsunfälle passieren nicht einfach so – sie werden verursacht, weil oft Regeln missachtet werden. Die Botschaft ist also einfach und effektiv: Wenn wir uns an die Regeln im Straßenverkehr halten, schützen wir Leben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 51099 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 6780. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








