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Verkehrskontrollen in Rheda-Wiedenbrück

Im Rahmen der Aktion Radschlag fanden umfangreiche Verkehrskontrollen statt. Dabei wurden 62 Verstöße geahndet und zehn Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Aktion Radschlag 2026
Foto: Presseportal.de

Gütersloh (ost)

Rheda-Wiedenbrück (MK) – Gestern (20.04.) fanden in Rheda-Wiedenbrück im Rahmen der Aktion Radschlag umfangreiche Verkehrskontrollen statt.

Die Polizeikräfte führten die ersten Überprüfungen zwischen 6.30 Uhr und 09.30 Uhr im Bereich zweier Schulen an der Fürst-Bentheim-Straße und an der Straße Am Burgweg durch. Eine weitere Kontrollstelle wurde zwischen 10.00 und 13.00 Uhr an der Straße Am Werl eingerichtet. In diesem Zeitraum wurden 102 Radfahrer, Pedelecfahrer, E-Scooter-Fahrer und Autofahrer kontrolliert. Insgesamt wurden bei den umfangreichen Kontrollen 62 Verstöße geahndet und zehn Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Insbesondere im Umfeld der Schulen wurden Verstöße von Radfahrern und Autofahrern festgestellt, die während der Fahrt ihr Handy benutzten. Es wurden auch Rotlichtverstöße von Zweiradfahrern und Autofahrern geahndet, sowie von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern, die die falsche Straßenseite nutzten. Es gab auch Verstöße von Autofahrern, die nicht ordnungsgemäß angeschnallt waren. Bei der Kontrollstelle Am Werl wurden ebenfalls Rotlichtverstöße von E-Scooter-Fahrern und Autofahrern festgestellt. Es gab auch dort Verstöße gegen das Verbot der Handynutzung während der Fahrt und einige Gurtverstöße.

Die Ermittlungsverfahren wurden größtenteils wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Die kontrollierten E-Scooter hatten kein gültiges Versicherungskennzeichen (schwarz). Eine Autofahrerin muss sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten, und zwei Autofahrer wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Bei einem wurde eine Blutprobe im Krankenhaus entnommen und der Führerschein eingezogen.

Um die Verkehrssicherheit im Kreis Gütersloh weiter zu verbessern, wird die Polizei Gütersloh auch zukünftig Schwerpunktkontrollen im Rahmen der Projekte „Aktion Radschlag“ und „Sicherheit im Kreis“ durchführen – zu Ihrer Sicherheit!

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49610 auf 51099 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 stiegen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – bleibt Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten im Land.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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