Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Unna führte Sondereinsätze zur Bekämpfung von Alkohol-/Drogen- und Tuningdelikten in Schwerte durch.
Verkehrskontrollen in Schwerte

Schwerte (ost)
Die Verkehrspolizei des Kreises Unna führte gemeinsam mit Beamtinnen und Beamten der Polizeiwache Schwerte am Sonntag (01.02.2026) und Mittwoch (04.02.2026) Spezialeinsätze im Stadtgebiet von Schwerte durch. Dabei standen Alkohol-/Drogen- sowie Tuningkontrollen im Fokus, ebenso wie Verkehrsverstöße wie die Nutzung von Smartphones oder Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Am Sonntag (01.02.2026) wurden die Verkehrsteilnehmer zwischen 06.00 Uhr und 13.00 Uhr an der Bergstraße/Berghoferweg, Hörderstraße und Lohbachstraße/Ostberger Straße kontrolliert, wobei insgesamt 27 Verstöße geahndet wurden.
An der Bergstraße/Berghoferweg wurden 18 Autofahrer wegen zu schneller Fahrt gestoppt, an der Hörderstraße gab es zwei Fahrer, die während der Fahrt ihre Smartphones benutzten, und bei drei Autos war die Hauptuntersuchung überfällig. An der Lohbachstraße wurden vier Fahrzeuge ohne gültige TÜV-Plakette entdeckt.
Am Mittwoch (04.02.2026) wurden zwischen 16.00 Uhr und 00.00 Uhr am Parkplatz der Hörderstraße, in der Nähe des Friedhofs, Verkehrskontrollen durchgeführt.
Folgendes wurde festgestellt:
Besonderer Vorfall: Während des Wartens auf die Auswertung des Drogenvortests (Urintest) versuchte ein Beschuldigter erfolglos, sich fußläufig der weiteren Maßnahmen zu entziehen.
Die Polizei im Kreis Unna wird zukünftig weitere Verkehrskontrollen zur Bekämpfung von Drogen- und Alkoholdelikten durchführen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen kamen 450 Menschen ums Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








