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Verkehrssicherheit in Soest und Oestinghausen

Die Polizei führte einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Verkehrsunfällen durch. Es wurden Geschwindigkeitsmessungen und Fahrzeugkontrollen durchgeführt, insgesamt 98 Verkehrsverstöße geahndet.

Foto: unsplash

Soest (ost)

Am gestrigen Dienstag, dem 2. Juni 2026, führte die Polizeiwache Soest einen speziellen Einsatz zur Verringerung von Verkehrsunfällen mit Personenschaden durch.

Die Polizisten waren in Soest und Lippetal-Oestinghausen im Einsatz. Sie führten hauptsächlich Geschwindigkeitsmessungen und allgemeine Fahrzeugkontrollen durch.

In Oestinghausen, auf der Hultroper Straße, überprüften die Einsatzkräfte, ob die seit Mai 2026 geltende Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h eingehalten wurde. Insgesamt wurden 50 Verwarnungen ausgesprochen und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstellt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 68 km/h, was mehr als doppelt so hoch wie erlaubt war.

Zusätzlich wurden in Soest, in der Märkischen Straße, Kontrollen des Durchgangsverkehrs durchgeführt. Dieser Bereich ist der Polizei als Problemzone bekannt. Aufgrund der Sperrung des Senator-Schwartz-Ringes gibt es derzeit einen erhöhten Verkehr. Die Einsatzkräfte bestätigten während des Kontrollzeitraums die hohe Anzahl an Durchfahrtsverkehren.

Während des speziellen Einsatzes ahndeten die Polizistinnen und Polizisten insgesamt 98 Verkehrsverstöße und erstellten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Die Kreispolizeibehörde Soest wird auch zukünftig gezielte Verkehrskontrollen durchführen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und die Anzahl schwerer Verkehrsunfälle nachhaltig zu reduzieren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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