Die Polizei kontrollierte 4.000 Fahrzeuge und stellte 300 Verkehrsverstöße fest, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Verkehrssicherheitsaktion „Roadpol“ in Mönchengladbach

Mönchengladbach (ost)
Während der europaweiten Verkehrssicherheitsaktion „Roadpol“ fand in Mönchengladbach vom 3. bis 9. August 2026 die Aktionswoche „Speed“ statt. Das Hauptziel der Themenwoche war es, die Verkehrssicherheit zu verbessern und das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für sicheres und rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr zu schärfen.
Die Verkehrsdirektion der Polizei Mönchengladbach erhielt während der Kontrollen Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizei. Neben uniformierten Einsatzkräften waren auch zivile Polizeibeamte im Einsatz. Außerdem wurden Motorrad- und Fahrradstreifen sowie der Radarwagen an verschiedenen Kontrollpunkten eingesetzt.
Die Kontrollstellen wurden basierend auf Verkehrsbeschwerden ausgewählt, die von Bürgern gemeldet wurden. Neben der allgemeinen Verkehrssicherheit lag der Fokus der Kontrollen besonders auf der Einhaltung der erlaubten Geschwindigkeit und der Bestrafung anderer Verkehrsverstöße.
Während der Aktionswoche kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt etwa 4.000 Fahrzeuge und stellten dabei fast 300 Verkehrsverstöße fest. Zudem wurden zwei Strafanzeigen erstellt.
Die meisten Verkehrsverstöße betrafen Autofahrer, die die vorgeschriebene Geschwindigkeit nicht eingehalten hatten. In acht Fällen wurden PKW-Fahrer wegen der unerlaubten Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt verwarnt. Zwei Motorradfahrer wurden ebenfalls wegen dieses Verstoßes belangt. Außerdem wurden fünf Gurtverstöße geahndet. Zwei Strafanzeigen wurden wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz erstattet, entweder weil kein Haftpflichtversicherungsschutz bestand oder dieser abgelaufen war.
Auch bei zukünftigen Schwerpunkteinsätzen wird die Polizei Mönchengladbach konsequent gegen Verkehrsverstöße vorgehen, um Verkehrsunfälle zu verhindern und die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu verbessern. (vs/sts)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








