Mehrere Personen bei zwei Unfällen verletzt, erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen. Unfallursache noch unbekannt.
Verkehrsunfälle auf A 3 bei Ratingen

Düsseldorf (ost)
Am Dienstag, den 8. September 2026, um 16:42 Uhr
Innerhalb kurzer Zeit ereigneten sich am Dienstagnachmittag auf der A 3 bei Ratingen in Richtung Köln zwei Verkehrsunfälle mit mehreren Beteiligten, bei denen insgesamt fünf Personen zum Teil schwer verletzt wurden. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A 3 und der A 44.
Derzeitigen Ermittlungen zufolge bremste ein 47-jähriger Autofahrer, der den linken von drei Fahrstreifen in Höhe des AK Ratingen-Ost befuhr, sein Fahrzeug aus unbekannten Gründen ab. Eine 26-jährige Frau fuhr daraufhin mit ihrem Auto auf ihn auf, gefolgt von zwei weiteren Fahrzeugen. Ein 32-jähriger Mann, seine 30-jährige Beifahrerin und ein sechs Monate altes Kind wurden schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Personen erlitten leichte Verletzungen.
Aufgrund des vorherigen Unfalls bremste ein anderer Autofahrer sein Fahrzeug ab, woraufhin zwei weitere Autos, die hinter ihm waren, auffuhren. Dabei wurde niemand verletzt.
Sechs der sieben beteiligten Autos waren nicht mehr fahrbereit. Der Verkehr wurde während der Unfallaufnahme an der Stelle vorbeigeleitet, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Die Fahrbahn konnte um 19:15 Uhr wieder freigegeben werden. Die Ermittlungen dauern an.
(heu)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtanzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








