Zwei Unfälle an Kreuzung L 210/K 15, vier Verletzte innerhalb weniger Stunden.
Verkehrsunfälle in Euskirchen-Dom-Esch

Euskirchen-Dom-Esch (ost)
Am Dienstag, den 28. Juli, ereigneten sich innerhalb weniger Stunden zwei Verkehrsunfälle an der Kreuzung L 210/K 15 bei Euskirchen-Dom-Esch. In beiden Situationen haben Autofahrer die Vorfahrt von Fahrzeugen missachtet, die aus Richtung Euskirchen-Kuchenheim kamen und die Kreuzung überquerten. Insgesamt wurden vier Personen verletzt.
Der erste Vorfall fand um 7.22 Uhr statt. Eine 28-jährige Autofahrerin aus Euskirchen fuhr auf der K 15 in Richtung Euskirchen-Dom-Esch und näherte sich der Kreuzung. Dabei hat sie die Vorfahrt eines 62-jährigen Autofahrers aus Euskirchen missachtet, der auf der L 210 von Euskirchen-Kuchenheim in Richtung IPAS-Kreisverkehr fuhr. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge im Kreuzungsbereich. Beide Beteiligten wurden verletzt und mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der zweite Unfall ereignete sich um 14.15 Uhr. Eine 43-jährige Autofahrerin aus Euskirchen war auf der K 15 aus Richtung Euskirchen-Kleinbüllesheim unterwegs und wollte die Kreuzung in Richtung Euskirchen-Dom-Esch überqueren. Dabei hat sie den 58-jährigen Autofahrer aus Euskirchen, der von rechts kam und auf der L 210 von Euskirchen-Kuchenheim in Richtung IPAS-Kreisverkehr fuhr, übersehen. Auch hier kam es zu einem Zusammenstoß. Beide Fahrer wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Kreuzung war erst seit Montag, den 27. Juli, wieder uneingeschränkt passierbar. Zuvor befand sich dort eine Baustelle, wodurch die K 15 zeitweise nur zwischen Euskirchen-Kleinbüllesheim und Euskirchen-Dom-Esch befahrbar war.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








