Ein 30-Jähriger verursacht betrunken und unter Drogeneinfluss zwei Unfälle, bei denen niemand verletzt wurde.
Verkehrsunfälle in Krefeld und Viersen

Krefeld (ost)
Am Montagabend (17. August 2026) wurden Polizeibeamte gegen 22:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall an der Ecke Jägerstraße / Prinz-Ferdinand-Straße in Krefeld gerufen. Ein Augenzeuge hatte beobachtet, wie ein Autofahrer in ein am rechten Fahrbahnrand geparktes Auto gefahren war und dann in Richtung Blumentalstraße davongefahren war. Der Unbekannte hielt einen schwarzen Ballon in der Hand, wie der Zeuge berichtete. Kurz darauf, gegen 23 Uhr, ereignete sich in Viersen an der Kreuzung Kölnische Straße und Bachstraße ein weiterer Verkehrsunfall. Das Auto eines 40-jährigen Mannes aus Viersen wurde von einem anderen Fahrzeug gerammt, während es an der roten Ampel stand und in die Bachstraße abbiegen wollte. Zum Glück wurde niemand verletzt. Zeugen gaben an, dass das Auto zuvor in Schlangenlinien gefahren war. Der Fahrer des Unfallwagens in Viersen war ein 30-jähriger Mann, der mit einer Frau und einem 3-jährigen Kind unterwegs war. Ein weiterer Insasse flüchtete zu Fuß vom Unfallort. Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Polizeibeamten zwei Lachgaspatronen, einen schwarzen Luftballon und eine große Menge Bargeld. Das Auto wies mehrere Schäden auf. Aufgrund der Beschreibung der Personen und der Spuren am Auto besteht der Verdacht, dass derselbe Fahrer auch in Krefeld Unfallflucht begangen haben könnte. Außerdem war der Fahrer alkoholisiert (Vortest: 0,72 Promille) und ein Drogenvortest vor Ort war positiv auf Kokain. Der Viersener besaß zudem keine gültige Fahrerlaubnis. Die Polizei stellte das Auto, das Bargeld und zwei Handys sicher. Dem Fahrer wurde auf der Wache eine Blutprobe entnommen. Er wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Unfallflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs und Straßenverkehrsgefährdung aufgrund von Alkohol- und Drogenkonsum angezeigt. Die Beamten informierten auch das Jugendamt, da das Kind im Auto des Fahrers saß. Die weiteren Ermittlungen werden vom Kriminalkommissariat und Verkehrskommissariat der Polizei Viersen durchgeführt und dauern derzeit an. (226)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2022 bei 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen im Jahr 2023 waren 51099 männlich, 6780 weiblich und 18722 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








