Mehrere Verletzte bei Unfällen im Stadtgebiet, Polizei ermittelt die Ursachen. Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.
Verkehrsunfälle in Mönchengladbach

Mönchengladbach, 27.04.2026, BAB 61, Mülgaustraße (ost)
Heute Mittag gab es mehrere Verkehrsunfälle im Stadtgebiet von Mönchengladbach. Einige Personen wurden verletzt. Zuerst ereignete sich gegen 11:18 Uhr auf der Autobahn A 61, kurz vor der Anschlussstelle Mackenstein, ein Unfall mit einem Lastwagen. Aus bisher ungeklärten Gründen kam das Fahrzeug von der Straße ab und kam auf der Seite liegend in einem angrenzenden Feld zum Stillstand. Der Fahrer wurde verletzt. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er in ein Krankenhaus in Mönchengladbach gebracht. Während der Bergungs- und Sicherungsmaßnahmen kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Ein weiterer Unfall ereignete sich im Stau vor dem Autobahnkreuz Mönchengladbach. Dabei wurde eine Person verletzt. Diese wurde vor Ort medizinisch versorgt und dann ebenfalls mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Gegen 14:17 Uhr wurde die Feuerwehr über einen weiteren Unfall in der Mülgaustraße informiert. Dort kam es aus bisher ungeklärten Gründen zu einem Zusammenstoß zwischen zwei PKW. Alle drei beteiligten Personen konnten ihre Fahrzeuge eigenständig verlassen. Sie wurden von einem Notarzt untersucht und zur weiteren Abklärung in städtische Krankenhäuser gebracht.
Die Polizei hat in allen Fällen die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Alarmiert waren die Lösch- und Hilfeleistungszüge der Feuerwehr- und Rettungswachen II (Holt) und III (Rheydt), ein Rüstwagen aus dem Technik- und Logistikzentrum (Holt), die Einheit Hardt der Freiwilligen Feuerwehr, Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeuge sowie der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








